Theaterstücke

  • von Sabrina Gabler

    Dies ist die Geschichte des Straßenjungen Aladin, der auf dem Markt von Bagdad ein Stück Brot stiehlt und - unter der Decke des Bettlers Fashin versteckt, - den Wachen des Palastes entkommt. An diesem Tag ist es auch Prinzessin Djamila mit Hilfe ihrer Dienerin Alika gelungen, einmal unerkannt auf dem Markt herumzustöbern. So kommt es, dass Aladin und die Prinzessin sich treffen und ineinander verlieben. 

    Doch das Glück währt nur kurz, denn Djamila muss zurück in den Palast. Zum Abschied schenkt sie Aladin eine Öllampe, die sie auf dem Markt erstanden hat. Kurz darauf wird Aladin von dem Zauberer Basharat überredet, gegen eine reiche Belohnung aus einer Schatzhöhle eine Wunderlampe zu bergen, die ihrem Besitzer jeden Wunsch erfüllt.

    Aladin gelingt es mit Hilfe des Flaschengeistes Dschinni zu fliehen und Einlass zum Palast zu finden, um um die Hand der Prinzessin anzuhalten. Doch der böse Zauberer ist ihm dicht auf den Fersen. Kurz bevor er Aladin besiegen kann, taucht zum Glück Dschinni auf, dem Aladin kurz zuvor die Freiheit geschenkt hat.

    Rechte: Deutscher Theaterverlag GmbH

  • von John Knittel
    Freilichttheaterfassung
    von Markus Keller

    An der bekannten Bündner Passstraße Via Mala betreibt Jonas Lauretz mit seiner Familie und einem Taglöhner eine Sägemühle. Er ist ein gewalttätiger, dem Alkohol verfallener Wüstling, der erbarmungslos seine Angehörigen tyrannisiert. Er misshandelt seine Frau, vergreift sich an seiner Tochter Hanna und seinen Sohn Niklaus hat er zum Krüppel geschlagen. Nur seine jüngste Tochter Silvie liebt er über alles. Als der alte Lauretz wegen seiner ständigen Handgreiflichkeiten für vier Monate ins Gefängnis muss, fühlt sich die Familie von ihrem Joch befreit und hofft auf bessere Zeiten. Silvie verliebt sich in den Hauptmann Andreas von Reichenau, der während eines Manövers in der Sägemühle Quartier bezieht. Aber der Tag der Entlassung von Jonas rückt immer näher und es stellt sich die große Frage, wie es dann weitergehen soll.

    Und so platzt Lauretz mitten in die Feier für den von seinem Sohn und einem treuen Helfer erfolgreich erledigten Auftrag für eine Brücke, treibt die frohe Gesellschaft auseinander, holt sich den Lohn und schickt sich an, alles zu verprassen. Doch seinem Schreckensregime setzen nun der Sohn und der Mitarbeiter, dem der Alte noch Geld schuldet, ein Ende: Sie bringen ihn mit vereinten Kräften um. Die Tat sollte unentdeckt bleiben, doch der Untersuchungsrichter in Bonaduz kommt ihnen auf die Spur.

    Quelle: https://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=per_h._lauke_verlag&wid=o_881285642

    Rechte: PER H.Lauke Verlag

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