Naturbühne Steintäle

 

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2007 Erwachsenenstück: Hexenjagd

"Hexenjagd" spielt im Jahre 1692 in Salem, einer damals streng puritanischen Gemeinde im amerikanischen Staat Massachusetts und beschäftigt sich mit einem Hexenwahn.

Pastor Parris, der Geistliche des Ortes, entdeckt seine Tochter und einige andere Mädchen, wie sie im Wald zu den Liedern der noch im Heidnischen verwurzelten schwarzen Sklavin Tituba tanzten. Er meint sogar, einige nackt gesehen zu haben.
Einige der Kinder scheinen sich nicht von dem Schock der Entdeckung zu erholen. Sie werden ohnmächtig und krank. Da die "Krankheiten" der Kinder nicht von Ärzten zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Teufelsbeschwörung und Hexerei. Die Mädchen merken sehr schnell, dass sie sich selbst vor Strafe bewahren können, wenn sie andere beschuldigen, sie zu ihrem verbotenen Tun getrieben zu haben. Sie nennen wahllos Namen von Gemeindemitgliedern, die angeblich mit dem Teufel im Bund stehen, und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Vor Gericht treten die Mädchen als Zeuginnen auf und denunzieren an jedem Prozesstag neue angebliche Hexen, die daraufhin verhaftet werden.
Nur Pastor Hale kommt zur Einsicht und versucht Leben zu retten, doch er muss verzweifelt erkennen, dass der Wahn stärker ist als alle Vernunft.

Arthur Miller schildert Erscheinungen, die heute nicht anders sind als früher: Machtmissbrauch, Massenwahn, Massenangst, Gesinnungsschnüffelei, Denunziation , Verhörmethoden.




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